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Der älteste Cab-Bike Fahrer !!

U.S. Bericht über Velomobile !!

Mary Arneson hat einen sehr interessanten Bericht über Velomobile für eine HPV Fachzeitschrift geschrieben. Sie können den Bericht durchs einklicken runterladen: DOWNLOAD

 

Hier kann man über das Cab-Bike und andere Velomobile diskutieren, Erfahrungen mitteilen, Anregungen geben, usw., usw.

Einfach hier auf:     
Cab-Bike FORUM

anklicken und die Anweisungen folgen.

 

Winter !!

Mary Arneson ist glücklich !!!


 

Zeit zum Ice-Biking !!

 

und eine kleine Geschichte dazu:

Heute war meine letzte Möglichkeit im Januar mit dem Cab-Bike zur Arbeit zu fahren. Es war minus 25° C. Es gab frisch Schnee aber sowohl die Straßen als Fahrradwegen waren festgefahren und auch gestreut.
Während des Eis-Fahrradrennens am vergangenen Wochenende hatte ich bereits festgestellt, dass das Cab-Bike sich sehr schön aufs Eis fahren lässt. Ausnahmen davon waren die Auf und Ab Passagen. Daher wählte ich eine verhältnismäßig flache Strecke. Nur bei einer sehr eisige Steigung musste ich anschieben.

Das universelle Rohloff-Nabe Öl wirkt aber sehr schwer bei diesen Temperaturen. Das Schnellfahren wird dann schwierig. Beim schalten wirkt die Nabe sehr zögern.
Die Temperaturen im Cab-Bike waren nicht schlecht. Ich hatte eine schwere Jacke an und mir wurde dabei sehr warm. Als ich nach ca. 8 Km an meiner Arbeitsstelle ankam, war mein Hemd ganz nass.

Die Fenster im Cab-Bike haben sich nicht beschlagen. Das Schweiß kondensierte sich aber innerhalb des Cab-Bikes zum Schnee. Meine Haaren waren dann mit Frost gedeckt.

Die Vorhersage für morgen sind für minus 30° C. Da ich aber meinen Arbeitstag vor Sonnenaufgang anfängt, werde ich mein Cab-Bike zu Hause lassen. Ich muss aber sagen, dass ich doch sehr neugierig bin, zu erfahren, wie es bei dieser Temperaturen sich verhält.


Mary Arneson (Minneapoli, 30. Januar 2004)

 

Gesundheitsratschlag

Aus einer Diskussion mit unserem Freund Dr.med. Dale Hammerschmidt entsteht folgenden Ratschlag:

"Wenn man die kardiovaskulären Risiken der Menschen betrachtet, ist es nicht eine riesige Gefahr übergewichtig zu sein. Das gleiche gilt wenn man nicht physisch aktiv ist. Jedoch ist es SEHR gefährlich übergewichtig UND physisch inaktiv zu sein.

Als Arzt betone ich meinen Patienten, dass es ist sehr wichtig ist physisch aktiv zu sein. Aktiv bedeutet mindestens 30 Minuten starke Anstrengung drei mal pro Woche. Ich sage das dauern zu mir selbst."

(Bemerkung der Redaktion: Dr. Dale Hammerschmidt benutzt sein Cab-Bike, um täglich ins Krankenhaus zu fahren.)

 

 

Die Herausforderung

"Bent Rider On-Line" ist, wie der Titel andeutet, eine Internet-basierende Zeitschrift für Liegeradfahrer. Jedes Jahr haben sie eine Herausforderung „vom 15. Juni zum 15. Juli auf das Auto für den Monat verzichten“ und schreiben Sie über Ihre Erfahrung. Auszüge aus den Aufsätzen werden veröffentlicht, und ein Gewinner wird genannt.
Meine Frau, Mary Arneson, (die ihr Velomobil vor mir radelte), als wir uns trafen und darüber redeten, nahm die Herausforderung an. Sie endete letzten Abend mit dem Kilometerzähler ihres Velomobiles zeigend 1.609 km, genau 1.000 Meilen. Im ganzen Monat hatte sie nur eine Lücke: sie benutzte ein Auto für einige Kilometer, um unseren Sohn abzuholen (zu retten), als sein Fahrrad kaputt ging.
Unsere größte Herausforderung für den Monat war unsere Tochter am Flughafen abzuholen, als sie von einem Semester an der Uni in Wien zurückkam. Wir vermieteten uns, ein ZEM für vier Personen (muskel-angetriebenes Fahrzeug), von Hoigaards, radeklten damit zum Humphrey Terminal hinaus und sind mit der Pendelbahn zum Hauptterminal hingefahren, um sie abzuholen. Das ZEM war leicht zu bedienen, aber es ist wirklich zu groß und schwer und nicht-aerodynamisch für eine lange Fahrt.

Auch machte sehr viel Spaß als Mitglied des „Minnesota Human-Powered Vehicle
Association“ in der Edina „Independence Day Parade“ teilzunehmen; auch später am 4.7.03 nahmen wir am „Intermedia Art-Art-Car Parade“ auf Lake Street teil.

 

 

Ich persönlich nahm an die Herausforderung nicht teil, aber pendelte auch die meisten Tage während des Monats per Velomobil, und fuhr nur einige hunderte Kilometer mit dem Auto. Normalerweise würden wir in einem Monat zweimal Benzin auf jedes Auto tanken, in der Periode der Herausforderung tankten wir aber nur ein Mal ein Auto.
Wir haben viele Bilder, und Sie alle sind natürlich willkommen, bei uns einige Videos anzuschauen.
Und wenn Sie nicht ohne einen Velomobil leben können, werden wir froh sein, Sie in Kontakt mit den richtigen Leuten zu setzen.
Grüße,

Dale Hammerschmidt (Menneapolis, USA den 15.7.2003)

"Als ich Kind war es bereits ersichtlich, dass ich eines Tages ein Velomobil fahren würde"

 

Eine kleine Geschichte

Ihr werdet vielleicht eine kleine Geschichte aus Minneapolis lesen wollen.  Es gibt einige verschiedene Fahrradwege, die in die Arbeit fuehren.  Letzte Woche habe ich es eines Tages nicht eilig gehabt, weil ich eigentlich nicht arbeitete, nur einige Papiere dorthin bringen wollte.  Ich plauderte unterwegs mit anderen Liegeradfahrer und bin auf einem schoenen aber laengeren Weg geradelt.  Die Sonne schien, und der Tag war heiss.  Da haben wir einen Huegel, wo ich oefters zu Fuss gehen muss.  Viele Radfahrer haben mit diesem Huegel Probleme.  Oben liegt eine grosse Baustelle, und ganz oben drehte sich ein Kran.  Ich bin hinaufgefahren, ganz schoen langsam aber ohne unterwegs halt zu machen, aber als ich um die Ecke gefahren bin, machte ich unter einem Baum pause, denn ich wollte etwas trinken.  Da kam mir der Chef entgegen.  Ihm habe der Mann oben im Kran per Funk gebeten, mir zu Fragen, was fuer ein Fahrzeug das sein koennte. Er war angeblich begeistert.

Alles Gute-

Mary

 

Das "Cab-Bike" als Sicherheitszelle

Es gibt viele für uns unbekannte Vorteile, wenn man mit einem Cab-Bike fährt. Unsere Freunde aus Minneapolis (Bundestaat Minnesota in USA) teilten uns in einem e-mail folgendes mit:

Hallo --

Als wir auf die Cab-Bikes warten ist mir noch ein Vorteil von Cab-Bikes vis-a-vis gewoehnlichen Fahrraedern eingefallen.  Im Cab-Bike wird man nicht von einem Cougar (sog. Berg-Loewe) ueberfallen.  Unweit von uns gibt es welche, die in der Naehe vom Minnesota Fluss leben:

 

 

"Cab-Bikes" nach Minneapolis

Mary Arneson und Dale Hammerschmidt von Minneapolis Minnesota haben drei Cab-bikes bei uns bestellt und diese selber ende April nach USA zugesandt. Hier kann man ein kurzes Bericht über deren jetzigen Erfahrungen lesen:

Unsere Tochter kam von Wien mit der Bahn nach Gießen. Dale und ich sind nach Amsterdam hingeflogen und kamen ebenfalls mit der Bahn nach Gießen. Wir haben unsere drei Cab-Bikes in Biebertal bei Gießen abgeholt und sind dann mit der Bahn bis Krefeld hingefahren. Krefeld ist nicht weit von Köln entfernt und ist glücklicherweise die Endstation des Doppeldeckers, das von Gießen her kommt. Es bedeutet, dass wir genügend Zeit hatten, um unsere Cab-Bikes abzuladen. Von Krefeld aus sind wir dann durch Deutschland und Holland bis nach Rotterdam geradelt. Wir hatten dabei die tolle Möglichkeit gehabt die Tulpenfelder zu betrachten und die tolle holländische Fahrradwege entlang der Küste zu genießen.

Radeln durch Deutschland und Holland war wunderschön. Wir sind so weit wie möglich weg von den großen Städten geblieben. Die Menschen waren sehr freundlich zu uns. Wir fuhren in Holland durch die Tulpenfelder und durch den Haven in Rotterdam, wo wir unser Cab-Bikes abgeben konnten.

Die Cab-Bikes lassen sich gut fahren. Beim Seitenwind sind sie stabil genug und sind auch schneller als andere Fahrräder. Mit Rückenwind zischen sie einfach durch die Straße. Wir haben unsere Fahrt ziemlich gemütlich angefangen und haben unsere Tagesstrecke bis auf 75 Km ausgedehnt. Wir wollten dabei unsere (beim Radeln) nicht-erfahrene Tochter strapazieren. Die Rohloff-Nabe hat uns durch die einfache Bedienung begeistert. Die Cab-Bikes kann man insgesamt sehr leicht bedienen. Wir hielten aber kaum an, dann wurden wir sofort von Neugierigen überfallen.

Die Cab Bikes auf der Rhein Fähre in Schoonhoven, Holland

Ein Cab-Bike kostet für uns ca. $7000 mit den Optionen die wir haben wollten (schöne Flamendekor, Gepäcktaschen, 14-Geschwindigkeiten Rohloff-Nabe). Aber die Rückvergütung vom MwSt decken ungefähr die Kosten für die 3,7% US Importzoll und die Luftfrachtkosten. Am Ende entspricht der Ursprungpreis ca. unsere Gesamtkosten.

Zusammenfassend, man kann ein Cab-Bike bestellen, in Europa bezahlen und sich diese dann zusenden lassen. Diese ganze Prozedur hat mit unserer Gesetzgebung und die große Produktshaftungsprozesse in USA zu tun. Europäische Versicherungen geben keine Produkthaftung an kleine Unternehmen, die direkt nach USA liefern. Wenn man aber das Cab-Bike direkt in Europa kauft und den Transport selber veranlasst oder machen lässt, dann ist es kein Problem, da die Produkthaftung beim Point-of-Sale (den Ort des Verkaufes) gilt.

 

 

Reise zum Nordkap

 

Unser Freund Chris von Datteln bei Dortmund fähr mit einem Cab-Bike zu Nordkap !!!

Chris sagte uns einfach "Also ich starte am 2.5.2003 . Die Rückfahrt?? Habe Zeit bis ende September!"

Er setzte seine Erzählung einfach fort: "Genaue Rute weis ich noch nicht auf jeden fall bis zum Nordkap!!
Sehr wahrscheinlich  über Dänemark und dann Schweden und Finnland, auf der Rückreise über Norwegen! Ob ich das schaffe sei dahingestellt!"
Zum Bike: "as es wiegt weis ich nicht ,aber weit über 40 KG!"

Eingebaut sind:
* ein GPS Garmin 176C mit Digital Karten

*ein TFT 16:9 Fenseher mit angeschlossener Rückfahrkamera mit Infrarot

* ein Satelliten Telefon

*eine Fernsehantenne

* eine GPS Antenne

* ein Digitaler Kompass

* ein Solarlüfter, eine Blinkanlage

* zwei Sigma 5 Watt Lampen, zwei Sigma 20 Watt Lampen

* ein Pulsmesser, ein Tacho

Als Energiequelle dient eine 12 Volt 17 Amp Geel Akku und eine 6 Volt 12 Amp Geel Akku. für die Beleuchtung!
Die Karosse des Cab-Bike ist nachträglich mit GFK verstärkt! Als Schaltung habe ich eine Rohloff mit 15 Zähnen hinten und 53 Zähnen vorne!
 

"Wie gesagt, ich werde so weit und so lange fahren wie es mir spaß macht!!!!!!!!" sagte Chris noch.
 

 

 

Jüngste Fahrerin

Die kleine Helena will nicht mehr aus dem Cab-Bike ihres Opas Karl-Josef Schmidtobreick aussteigen. Sie ist erst zwei Jahre jung und sie liebt es, von ihrem Opa Karl-Josef gefahren zu werden. Sie sitzt dabei auf einem Kissen hinter Karl-Josefs Sitz. Nun will sie ihre kleine Puppe ebenfalls herum fahren.

 

 

 

MKS Tage

Während der MKS-Tage wurden einige Gebiete um Gießen gesperrt. Um das Gebiet zu verlassen, musste man über die Desinfektionssperre fahren bzw. laufen. Ein Journalist machte damals ein Bild von diesem Cab-Bike beim Überqueren der Rampe.